Kraichgau Triathlon – Tria Bühlertäler zeigten starke Präsenz

Die am vergangenen Sonntag stattgefundene Kraichgau Triathlon Challange war auch für die Triathleten des RSV Tria Bühlertal ein Saisonhöhepunkt. Mit der stattlichen Anzahl von 12 Startern trat man auf der Mitteldistanz ( 1,9 km Schwimmen, 90 km Rad und 21 km Laufen ) und der kurzen Strecke ( 1,5-40-10 ) an. Angeführt von Christian Müller, dem amtierenden Europameister über die Ironmandistanz bei den Amateuren, der die Challange als Vorbereitung für den Ironman in Frankfurt nutzte, durchlebten alle ihre eigenen Momente. So musste der Start der kurzen Strecke wegen Gewitterwarnung um 1 h verschoben werden. Da dies mit abnehmenden Temperaturen und starkem Wind einher ging, musste Christian Gehr schon dort leiden, weil er ohne wärmenden Neoprenanzug an den Start ging. Trotzdem absolvierte er wie auch Alexander Schweizer einen guten Wettkampf. Oliver Renk, Othmar Smejkal und Steffen Woideck hatten hingegen alle, aufgrund der schwülwarmen Temperaturen, mit Krämpfen zu tun. Bei Woideck kamen dann noch Blasen dazu, was ihm beim Laufen viel Zeit kostete. Smejkal konnte trotz der Probleme den Wettkampf beenden und sogar in der AK60 den 1. Platz belegen. Auch Renk erholet sich und schaffte als 51. von 500 Startern einen tollen Einstand über seine erste Olympische Distanz. Ebenfalls ihre erste Olympische finishte Stefanie Jochriem, die sehr zufrieden und euphorisch in das Ziel kam. Tolle Ergebnisse lieferten auch die Mitteldistanzathleten. Hier waren ebenfalls mit Thomas Benz und Daniela Harms zwei Neulinge am Start. Während sich Benz über seine 5:45 h freute, da er mit viel mehr Zeit gerechnet hatte, war es für Harms der erste Triathlon und somit eine riesen Leistung, überhaupt gefinisht zu haben. Rolf Basse und Erwin Kienzle hingegen konnten, als erfahrene Athleten, ein sehr gleichmäßiges Rennen gestalten, wobei Kienzle, sein Ziel unter 5 h zu bleiben, schaffte. Der Top-Athlet des RSV Tria Bühlertal, Christian Müller, erreichte als hervorragender 16. das Ziel. Der Formtest für Frankfurt zeigte aber auch, dass die Form im Schwimmen wie auch im Laufen noch gesteigert werden muss. Obwohl als 53. im Ziel, haderte Manuel Kollorz mit dem Tag. Der Stollhofner hatte erst eine Kettenpanne, anschließend verlor er eine Trinkflasche und hatte dann beim Radfahren wie beim Laufen aufgrund des Wassermangels mit muskulären Problemen zu kämpfen. Somit lässt sich erahnen was noch hätte gehen können, wäre alles glatt gelaufen. Der sportliche Leiter des RSV Tria Bühlertal Reiner Pfeiffer, zeigte sich sehr erfreut über die starke Präsenz der Bühlertäler und darüber, das alle gestarteten Athleten auch das Ziel erreichten.

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