Liga in Schömberg und Erbach

Zum dritten Wettkampf in der LBS Triathlonliga, mußten die Bühlertäler Triathleten improvisieren. Aufgrund von mehreren Ausfällen wegen Krankheit und Verletzung, hatte man Schwierigkeiten in voller Mannschaftsstärke anzutreten. Doch eine Besonderheit der 3. Landesliga ermöglichte dann doch mit 4 Startern zu beginnen. In dieser Liga ist es auch erlaubt Frauen einzusetzen. So wagte sich Nathalie Mühleck mit über 100 männlichen Athleten in den Schömberger Stausee. Eine Erfahrung besonderer Art, da für Sie dies erst der 4. Triathlon überhaupt war, und in dem Gedränge wenig Rücksicht genommen wird. Auch Björn Haverland mußte sich mit diesen Bedingungen erst einmal anfreunden, denn auch er hatte bis dato solch einen Massenstart nicht erlebt. Gerade das Schwimmen hat aber seit der Freigabe des Windschattenverbotes bei den Ligawettkämpfen enorm an Bedeutung gewonnen. Verliert man hier den Anschluß an die großen Radgruppen hat man keine Chance weit nach vorne zu kommen. Mit der Routine von über 15 Jahren Triathlon schaffte Oliver Frank sich nach dem Schwimmen im Mittelfeld einzuordnen. Aufgrund des Trainingsrückstandes auf dem Rad, hatte er aber erhebliche Probleme sich in den Gruppen zu halten. Beim abschließenden Lauf lief es dann aber wieder besser und so mancher Konkurrent konnte wieder eingesammelt werden. Thomas Benz, das vierte Mitglied der Bühlertäler, konnte nach nur einer Woche Erholung von der Halbdistanz im Kraichgau, an seine guten Leistungen dieses Jahr anknüpfen, und landete nur 4 Minuten hinter Frank. Überschattet wurde das Rennen von mehreren Stürzen auf der Radstrecke, von denen die RSV Athleten glücklicherweise nicht betroffen waren. Aufgrund einer fehlenden Topplatzierung konnte sich die Mannschaft diesmal nicht im Mittelfeld platzieren, sondern landete auf den hinteren Rängen.

Am Vergangenen Sonntag sollte dann die erste Olympische Distanz im Rahmen der Ligawettkämpfe stattfinden. Hier mußten die Starter des RSV Tria Bühlertal die lange Anfahrt nach Erbach bei Ulm in Kauf nehmen. Doch nach langem hin und her, wurde der Wettkampf wegen Unwetterwarnungen abgesagt. Enttäuscht, aber mit der sicheren Gewissheit das diese Entscheidung die einzige Richtige war, mußte dann wieder die Heimreise angetreten werden.

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